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TU Berlin

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Karl Küpfmüller

Lupe
Bedeutung
Küpfmüller war in großer Breite  in der Elektrotechnik, insbesondere auf den Gebieten Nachrichtentechnik, Meß- und Regelungstechnik, Akustik, Informationstheorie und Theoretische Elektrotechnik schöpferisch tätig.  Erfolgreich war er nicht nur in der Industrie, sondern auch in der universitäten Lehre. Herausragend sind seine Beiträge zur Nachrichtenübertragungstechnik und seine Systemtheorie.


Curriculum vitae
1897
geboren in Nürnberg
1913-1919
Studium der Elektrotechnik an der Höheren Technischen Lehranstalt (Ohm-Polytechnikum) in Nürnberg; unterbrochen durch Militärzeit
1916 - 1918
Infanterist im 1. Weltkrieg
1919 - 1921
Telegraphen-Versuchsamt in Berlin als Assistent von K.W. Wagner
Tätigkeiten: Pupinleitungen, Meßverfahren
1921 - 1928
Oberingenieur, Zentrallaboratorium von Siemens & Halske AG Berlin
Tätigkeiten: Fernkabel; Nebensprechausgleich, Phasenentzerrung, Echosperren
1924
Aufstellung der Beziehung zwischen Bandbreite und Einschwingzeit
1928 - 1935
o. Professor für Allgemeine und Theoretische Elektrotechnik; TH Danzig
1935 - 1937
o. Professor für Allgemeine und Theoretische Elektrotechnik; TH Berlin; Nachfolger von Geheimrat Ernst Orlich
gleichzeitig: Vertretung des Lehrstuhls für Fernmeldetechnik
1937 - 1946
bis 1941: Leiter der nachrichtentechnischen Entwicklung des Wernerwerks für Fernmeldetechnik
ab 1941: Direktor der Zentralen Entwicklungsabteilung bei Siemens & Halske
1937 - 1945(?)
Honorarprofessor an der TH Berlin; Vorlesungen über Systemtheorie (Titel der VL nicht bekannt)
1946 - 1948
Tätigkeit bei der Firma Rohde und Schwarz
1948 - 1952
Vorstandsmitglied und Entwicklungsleiter der Standard Elekrizitäts-Gesellschaft (später SEL) in Stuttgart
1951 - 1952
Honorarprofessor an der TH Stuttgart
1952 - 1963
o. Prof. Institut für allgemeine Fernmeldetechnik (Nachrichtentechnik ?) an der TH Darmstadt
Forschungsschwerpunkte: Nachrichtentechnik, Regelungstechnik, Mustererkennung, Sprachsynthese, Informationstheorie
1955 - 1957
Vorsitzender des VDE
1977
gestorben in Darmstadt


Buchveröffentlichungen
1932 ff
Einführung in die theoretische Elektrotechnik (Springer-Verlag)
1949 ff
Die Systemtheorie der elektrischen Nachrichtentechnik (S. Hirzel Verlag)


Ehrungen
1932
Gauß-Weber-Gedenkmünze
1953
Philipp-Reis-Plakette
1953
Goldene Cedergren-Medaille des Schwedischen Reichsamtes für die Technischen Hochschulen
1954
Mitglied der Akademie der Wissenschaften und Literatur (Mainz)
korresp. Mitglied der BAyrischen Akademie der Wissenschaften
1960
Goldene Stefanmedaille des Österreichischen Verbandes für Elektrotechnik
1962
VDE-Ehrenring
1963
Kulturpreis der Stadt Nürnberg
1964
VDE Ehrenmitgliedschaft
1968
Verleihung des Werner von Siemens-Rings
„In Anerkennung seiner grundlegenden Arbeiten zur Theorie der Nachrichtenübertragung, seiner umfassenden Darstellung der gemeinsamen theoretischen Grundlagen aller Bereiche der Elektrotechnik und seiner verbindenden Beiträge zur Klärung biologischer Vorgänge“.
1976
DIN-Ehrennadel


Würdigungen
F.W. Gundlach, K. Küpfmüller, ETZ-A, Bd. 83, 1962, S. 759
Hölzler, Prof. Dr.-Ing. E.h. Karl Küpfmüller 65 Jahre, NTZ,1962, S. 483


Das Copyright (c) der hier veröffentlichten Texte liegt bei Prof. Dr.-Ing. Peter Noll. Vielen Dank für die Freigabe zur Veröffentlichung.

Letzte Überarbeitung 14.06.2001

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