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TU Berlin

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Studentische Abschlussarbeiten

Untersuchung der Übertragung von H.264-Multiview-Video in realen Netzwerken
Zitatschlüssel 1344Wasmer2011
Autor Sven Pierre Frédérique Wasmer
Jahr 2011
Monat dec
Schule Technische Universität Berlin
Zusammenfassung Die zukünftige Entwicklung von 3D-Videosystemen für den Heimgebrauch tendiert hin zu autostereoskopischen 3D-Systemen, die ohne zusätzliche Sehhilfen auskommen. Hierfür werden mehr als die üblichen zwei Kameraansichten benötigt. Ferner sind durch die Konvergenz von TV- und Telekommunikationsmärkten sogenannte Triple-Play-Angebote entstanden. Ein vermehrter Einsatz von Streaming zur Übertragung von Inhalten zum Endverbraucher ist die Folge. Die Relevanz dieser Arbeit ist durch beide Entwicklungen begründet, da für die Übertragung von mehreren Ansichten mit Hilfe von Streaming höhere Datenraten erforderlich werden. Die peketbasierte Übertragung von Multimedia kann in realen Netzwerken von vielen Faktoren beeinflusst werden, die in Simulationen nicht vollständig erfasst werden können. Reale Netzwerke sind durch Bandbreite, Latenz und Paketverluste limitiert. Fehler oder Verzögerungen können zu Synchronisationsproblemen bei Multiview-Video führen, wodurch das 3D-Erlebnis stark beeinflusst werden kann. Um die Auswirkungen für die Übertragung von Multiview-Video zu untersuchen, wurde in der vorliegenden Arbeit ein auf offenen Standards und quelloffener Software basierender H.264/AVC-Multiview-Video-Client entwickelt. Es konnte bei den Untersuchungen bestätigt werden, dass eine erfolgreiche, synchrone Multiview-Video-Übertragung von einer funktionierenden Fehlerkorrektur bei Paketverlusten abhängig ist. Ferner konnte festgestellt werden, dass trotz funktionierender Fehlerkorrektursysteme (wie die in dieser Arbeit vorgestellte Next-Neighbour-Error-Correction) der Einsatz von Konsumerhardware auf Empfangsseite bestimmte Anforderungen bei der Enkodierung der Multiview-Videos nach sich zieht, um diese bei hohen Bitraten zuverlässig übertragen zu können.
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